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Hier finden Sie alle Pressemeldungen in chronologischer Reihenfolge.

2017

03.03.2017: Nephrologen setzen auf Schweizer Auswertungstool: Mit mehr Nutzen zu höherer Datenqualität
Die Schweizer Nephrologen werten ihre in der Dialyse-Datenbank erhobenen Daten danke eines neuen, umfangreichen und in der Schweiz entwickelten Analysetools aus. Dies steigert die Qualität und vermittelt Sicherheit und Transparenz in der Medizin.

01.01.2017: Erleichterter Qualitätscheck für Gefässchirurgen
Chirurgen können Behandlungsdaten schneller und sicherer in ein medizinisches Qualitätsregister eingeben und ihre Behandlungsresultate einfacher mit den anonymisierten Daten anderer Chirurgen vergleichen. Das neue Registersystem SwissVasc 2.0 der Firma Adjumed Services wenden Gefässchirurgen seit Anfang 2017 an. Es wird für die Gefässchirurgen der hochspezialisierten Medizin zum Einsatz kommen.



2016


09.11.2016: AQC Tagung 2016: Wer ist Schuld am Overuse? Alle!
Am 9. November fand im Universitätsspital Zürich mit erneuter Rekord-Beteiligung die alljährige Herbst-Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der Chirurgie (AQC) statt. Dieses Jahr stand das Thema "Under- und Overuse: Wie damit umgehen?" im Mittelpunkt. Interaktiv unterstützt durch das abstimmende Auditorium kristallisierte sich nach kontroverser Diskussion der verschiedenen Akteure des Gesundheitswesens heraus: Am Overuse sind alle schuld.

01.05.2016: Datenanalyse und Empfehlungen zur Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität für chirurgische Operationen im stationären Bereich der Schweiz
Der Fragebogen EQ-5D misst die Lebensqualität basierend auf fünf verschiedenen Lebensbereichen wie z.B. Mobilität oder Self-care als Nutzwert zwischen 0 (schlechtestmöglich) bis 1 (bestmöglich). Die Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der Chirurgie (AQC) erhebt seit 2009 im Rahmen der Qualitätssicherung primär Fall- und Operationsdaten als auch Lebensqualitätsdaten der operierten Patienten. In dieser Arbeit werden neben Fragen zur Bewertung der einzelnen Lebensbereiche des EQ-5D-Fragebogens erstmalig die populations- und personenbezogene Lebensqualität nach erfolgten chirurgischen Operationen in der Schweiz berechnet. Zudem werden bisherige Erfahrungen und Einschätzungen der AQC-Stakeholders mit dem EQ-5D-Fragebogen dargestellt.

16.01.2016: Neuartiges Qualitätszertifikat für Kliniken und Arztpraxen
Gute Kliniken und Arztpraxen können ab sofort zertifizieren lassen, wie wichtig ihnen medizinische Qualität ist. Das neuartige T-Zertifikat miss nicht direkt die medizinische Leistung, sondern wie deren Qualität gemessen und mit den Resultaten umgegangen wird. Dieser neue übergeordnete Ansatz ermöglicht den Vergleich medizinischer Einrichtungen in nie dagewesener Form, nämlich über ihre Qualitätsbestrebungen anstatt der schwierig zu vergleichenden Outcome-Daten (Stichwort Mortalitätsvergleich ungleicher medizinischer Einrichtungen). Die Verantwortlichen der T-Stiftung und Entwickler des T-Zertifikats sind überzeigt, dass es sich als Schweizer Standard in der Qualitäts-Medizin durchsetzen wird - zum Nutzen von Zertifizierten und vor allem von Patientinnen und Patienten.



2015

21.10.2015: Die natürlichen Feinde der Qualitätssicherung (English version below)
Oder: „Lasst uns schlechte Qualitätssicherung betreiben“
Gute Medizinische Qualitätssicherung (MQS) erzeugt medizinischen Fortschritt durch Transparenz und Sicherheit. Analog zu Paul Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“ zeigen wir im folgenden  Gedankenexperiment  auf, wie gezielt schlechte MQS betrieben werden kann. Eine Anleitung zu wirklich guter MQS zu geben, ist genauso schwierig, wie den Weg zum Glück zu beschreiben. Hingegen können wir ein paar einfache Tipps geben, wie Sie mit Sicherheit schlechte MQS erzeugen können.

English version: The Natural Enemies of Quality Management

 

04.05.2015: Gesetzesentwurf zur Krankenhausreform: Wenn Qualität entscheidet, muss sie sinnvoll dokumentiert werden.
Der jetzt vorgestellte Entwurf zum Krankenhausreformgesetz unter Gesundheitsminister Hermann Gröhe sieht künftig „qualitätsorientierte Vergütungsbestandteile“ für Krankenhäuser vor. Im Klartext: Für gute medizinische Qualität soll es mehr Geld geben, für mindere Qualität weniger. Sollte das Gesetz in dieser Form und wie geplant 2016 in Kraft treten, wird es die Krankenhäuser vor enorme Herausforderungen stellen – die nur mittels intelligenter Technologie bewältigt werden können.


29.04.2015:
Medizinische Qualitätsregister: Erfolg dank einfacher Integration.
Die Dokumentation medizinischer Eingriffe innerhalb eines Registers steigert nachweislich die Qualität der medizinischen Versorgung. Für Ärzte und klinisches Personal sind solche Qualitätsregister jedoch häufig mit einem zusätzlichen administrativen Aufwand verbunden - mit der Folge, dass diese mangels konsequenter Datenpflege ihren eigentlichen Zweck nicht erfüllen. Dass es mit der richtigen Technologie auch anders - nämlich unkompliziert und erfolgreich - geht, zeigt das Beispiel der Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der Chirurgie (AQC) und der daraus erwachsenen Subregister SMOB und VisHSM.



2014

06.11.2014:
AQC-Tagung 2014: Die vielen Facetten der Qualitätsmessung.
Auf der diesjährigen Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der Chirurgie (AQC), die am 6. November 2014 im Lindenhofspital Bern stattfand, wurde über die Zukunft der Qualitätsmessung diskutiert. Im Mittelpunkt der Vorträge und Debatten standen vier Kernfragen: Wie steht es um die Qualitätssicherung im sensiblen Fach der Chirurgie und braucht es ein staatliches nationales Qualitätszentrum? Welchen Beitrag leistet die Qualitätsmessung in den chirurgischen Subdisziplinen? Ist Qualität für den Patienten eigentlich transparent und verständlich? Und schliesslich die Gretchenfrage: Gibt es Unterschied in der Qualität zwischen öffentlichen und privaten Spitälern? Und wenn ja, welche?


01.10.2014: Qualitätssicherung in der Intensivmedizin: Neues Register der DIVI schafft Transparenz und Vergleichbarkeit.
Wie lässt sich Qualität in der Medizin sinnvoll messen und vergleichen? Diese Frage stellen sich nicht nur Gesundheitseinrichtungen, sondern auch Fachverbände, Versicherungen und die Politik. Mit ihrem neu erarbeiteten, volldigitalisierten und detaillierten Register gibt die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in ihrem Fachbereich nun eine vielversprechende Antwort: Das DIVI-Register-Versorgungsforschungs-Intensivmedizin (DIVI-REVERSI) soll die Versorgungsqualität durch datenschutzkonforme Transparenz, praxisnahe Vergleichsparameter und eine höchst anspruchsvolle technische Umsetzung dokumentieren und letztlich verbessern.

24.09.2014: Fünf Fragen an die Medizinische Qualitätssicherung: Die Selbststeuerung erhalten. Wohin man auch hört: Das Thema Medizinische Qualitätssicherung (MQS) ist omnipräsent. Neben zahlreichen Einzelprojekten soll nun ein Nationales Institut die Qualität medizinischer Behandlungen überwachen. Aber ist die Überwachung, also die Kontrolle, das eigentliche Ziel der MQS? Landläufig wird das gerne kolportiert - womit sich die vorhandenen Ressentiments auch leicht erklären lassen. Wer sich jedoch die Zeit nimmt, sich intensiver mit der Materie zu beschäftigen, dem wid schnell klar, dass es bei der MQS nicht um Kontrolle, sondern um (Selbst-)Steuerung geht (to control = steuern). Wir sehen in den aktuellen Aktivitäten diesen Kern der MQS, die Selbststeuerung, vernachlässigt bzw. sogar gefährdet.


25.06.2014:
Schweizer Traumaregister: Messbare Qualität.
Mit der Etablierung landesweit zertifizierter Traumazentren ging für die zwölf teilnehmenden Spitäler die verpflichtende Mitwirkung an einem Traumaregister einher. Dessen Ziel ist die einheitliche, standardisierte und strukturierte Erfassung der Behandlungsparameter und der Behandlungsqualität. Um diese Anforderung mit Leben zu füllen, bedurfte es einer Registertechnologie, die nicht nur multi-center-fähig und webbasiert ist, sondern die auch die  Brücke zum etablierten Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) schlagen kann. Mit der Adjumed Services AG wurde ein Technologie-Partner gefunden, der allen Anforderungen gerecht wird.


2012

19.07.2012: Analyse der akuten Appendizitis
Studie von Holzen U., Gehrz A., Meier L., Zuber M. (2012): „The AQC database represents a useful tool for quality control and scientific analysis of acute appendicitis.“

05.04.2012: The cost of surgical training: Analysis of operative time for laparoscopic cholecystectomy.
Duration of surgery is a main cost factor of surgical training. The purpose of this analysis of operative times for laparoscopic cholecystectomies (LC) was to quantify the extra time and related costs in regards to the surgeons' experience in the operating room (OR).

Kompetenz und Exzellenz fördern
Zur Evaluierung der Hintergründe von Qualitätsunterschieden beschloss die DGAV schon bald nach ihrer Gründung im Jahr 1998, die chirurgische Arbeitsgemeinschaft Coloproktologie (CACP) zu beauftragen, Kriterien zu entwickeln, deren Erfüllung Voraussetzung guter Qualität bei der Behandlung coloproktologischer Krankheitsbilder waren. Ziel war es, für alle wichtigen Bereiche der Allgemein- und Viszeralchirurgie Zertifizierungskriterien zu definieren.

 

2011

24.08.2011: Erste Resultate der fmCh PublicDatabase: Vertrauen durch sinnvolle Transparenz.

Die vor einem Jahr ins Leben gerufene fmCh Public Database stellt ihre ersten Resultate vor. «Ich bedanke mich sehr bei Ihnen, dass Sie mein Leben verbessert haben.» So teilen Patienten über die fmCh Public Database ihre Zufriedenheit mit. Ärzte werden in ihrer Qualitätsarbeit gestärkt. In Zukunft werden sie dafür auch belohnt werden. Nur gesicherte Daten ermöglichen einen vergütungsrelevanten Qualitätsausweis.


2008

Medizinische Qualitätsarbeit - eine Bestandesaufnahme in Kleinporträts (6)
Die Qualitätsarbeit in der Schweizer Medizin ist rege und hat sich vielerorts etabliert. Dies aufzuzeigen, hat sich die Arbeitsgruppe Qualität der FMH (AGQ-FMH) zum Ziel gesetzt: Sie stellt den FMH-Mitgliedern in jeweils fünf aufeinanderfolgenden Ausgaben der Schweizer Ärztezeitung Qualitätsinitiativen vor, die ihr Referenten aus allen Fachgebieten und Arbeitsbereichen (ambulant/stationär) seit 2006 präsentiert haben. Zugleich publiziert die FMH-Abteilung Daten, Demographie und Qualität diese Kurzporträts auf ihrer Webseite und ergänzt sie online um praktische Informationen wie etwa grafische Darstellungen  oder weiterführende Literatur. Am Anfang der zweiten Kurzporträt-Serie über Qualitätsinitiativen stehen die ISO-Norm 9001:2008 und die Methode der Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der Chirurgie (AQC).

August 2008:
AQC: Stufe 2: Mehr Möglichkeiten zur Qualitätssicherung durch innovative Technologie
Die AQC Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der Chirurgie hat die "Stufe 2" in Betrieb genommen. Ihre Jahresversammlung ist mittlerweile eine viel besuchte und weit über die Chirurgie hinaus geschätzte Informationsveranstaltung, und die neue Eingabe- und Auswertungstechnologie erlaubt Diversität auf Fachgebiets- und Klinikebene.



2004

Qualitätssicherung - mehr als Schlagworte
Selbstbewusst proklamierte Hippokrates dazurmal "Primum nihil nocere!". Bis heute bleibt diese Ermahnung oberstes Gebot jedes Arztes...doch wer sicher die Qualität der erbrachten Leistung? An Fachkongressen werden ganze Workshops der Qualitätssicherung gewidmet. Schlagworte wie "Patient safety", "Health outcome" oder "Total quality management" kursieren in Fachkreisen. Doch gerade in der Chirurgie ist es nicht leicht, Outcome-Parameter festzulegen, und der Vergleich mit anderen Berufskollegen wird meist unter dezenter Zurückhaltung gescheut. Wir legen die gesetzlichen Grundlagen der aktuellen Qualitätssicherung dar und stellen zwei konkrete Projekte zur Qualitätssicherung in der Chirurgie vor, die Hand in Hand einhergehen.

Qualitätssicherung in der Chirurgie: Die Projekte AQC und CIRS der SGC setzen neue Massstäbe

Die Schweizerische Gesellschaft für Chirurgie hat seit der Verabschiedung des KVGs den offiziellen politischen Aufruf zur Durchführung einer konsequenten Qualitätssicherung ernst genommen. Die SGC unterstützt die Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der Chirurgie (AQC), welche 1995 gegründet wurde, konsequent und hat 1999 die AQC zum offiziellen Qualitätssicherungsorgan der Gesellschaft erklärt. Seither beteiligen sich zunehmend die chirurgischen Weiterbildungsstätten, vornehmlich aus der Deutschschweiz, seit letztem Jahr aber auch aus der Welschschweiz, an diesem Qualitätssicherungsprogramm. Zur Zeit nehmen bereits 20 Prozent der chirurgischen Weiterbildungsstätten an dieser Form der Qualitättsicherung teil und die registrierten Operationen belaufen sich gegen 150'000. Die Grösse der Datenbank erlaubt eine sinnvolle Auswertung und die AQC war entsprechend bemüht, ein computerisiertes Auswertungstool zeitgerecht zur Verfügung zu stellen.

Adjumed Services AG, Birmensdorferstrasse 470, CH-8055 Zürich - Tel. +41 44 450 10 64 - info@adjumed.ch
Das AQC-System ist seit September 2006 ISO-zertifiziert: ISO 9001:2015 SGS Zertifikat CH06/0722